Bundeswehr Ausbildung: Karriere bei der Bundeswehr

Eine Karriere bei der Bundeswehr ist auf vielen unterschiedlichen Wegen möglich; sowohl im militärischen wie auch im zivilen Bereich. Für eine Bundeswehr Ausbildung können sich junge Erwachsene mit Schulabschluss (Hauptschulabschluss, mittlere Reife, Abitur) und Studienabgänger bewerben. Aber auch Quereinsteiger mit Berufserfahrung sind bei der Bundeswehr gern gesehen. Persönliche Fähigkeiten und Qualifikationen sowie die körperlichen Anforderungen hängen davon ab, welche Laufbahn oder Beruf die Bewerberinnen und Bewerber bei der Bundeswehr einschlagen  können.

Bundeswehr Ausbildung
©Bundeswehr/Torsten Kraatz

Bundeswehr Einstellungstest

Bundeswehr CAT-Test online üben

Das Assessment Training besteht aus 5 Kategorien (Deutsch, Mathematik, Logik, Konzentration und Wissen), aus denen jeweils 20 Fragen per Zufallsprinzip ausgewählt werden. Für die Beantwortung aller 20 Fragen hast du insgesamt 8 Minuten Zeit. Während des Tests wird dir die ablaufende Zeit angezeigt.

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Kategorie: Konzentration

In welchem Bild hat sich ein Fehler eingeschlichen? 

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Kategorie: Logik

Welches Wort passt nicht in die Reihe?

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Kategorie: Allgemeinwissen

Die deutsche Wirtschaftspolitik orientiert sich am Konzept der sozialen Marktwirtschaft. Was versteht man unter einer sozialen Marktwirtschaft?

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Kategorie: Konzentration

Wie viele Wörter dapa sind im Text geschrieben? 

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Kategorie: Konzentration

Zähle alle Buchstaben d mit 2 Strichen. 

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6 / 20

Kategorie: Deutsch

Welches Wort ist korrekt geschrieben?

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Kategorie: Allgemeinwissen

Welche Rollen drehen sich in dieselbe Richtung wie die Rolle A?

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Kategorie: Logik

Welche Vorlage ergänzt sinnvoll das Muster? 

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Kategorie: Allgemeinwissen

Was passiert bei einer Photosynthese?

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Kategorie: Konzentration

Richte alle vier Würfel (siehe Abbildung) nach der höchstmöglichen Augenzahl aus. Welche Kombination bringt das höchste Ergebnis? 

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Kategorie: Logik

Welches Wort passt nicht in die Reihe?

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Kategorie: Mathematik

Wie groß ist die Mantelfläche des Zylinders?

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Kategorie: Mathematik

Wie groß ist die Dreiecksfläche A?

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Kategorie: Bundeswehr Wissen

Welcher Staat ist kein ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats?

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Kategorie: Logik

Welches Wort ergänzt die Gleichung sinnvoll?

Klimawandel : Sonne = Erderwärmung : ?

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Kategorie: Bundeswehr Wissen

Wer entscheidet über die Durchführung der Auslandseinsätze der Bundeswehr?

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Kategorie: Deutsch

Welches Wort ist korrekt geschrieben?

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Kategorie: Mathematik

Wie viel fast der Körper?

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Kategorie: Logik

Welche Vorlage ergänzt sinnvoll das Muster? 

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Kategorie: Konzentration

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Zu den Testtrainern

Themen im Beitrag:

Bundeswehr Ausbildung: Voraussetzungen

Wer das 17. Lebensjahr vollendet hat, darf bei der Bundeswehr mit Einwilligung der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten anfangen. Die Höchstaltersgrenze für die Einstellung von Anwärtern in die Laufbahnen wurde grundsätzlich aufgehoben, kann jedoch je nach Tätigkeitsbereich bis zu 50 Jahre betragen. Bewerber über 40 Jahre sind allerdings dem Bundesministerium der Verteidigung zur Entscheidung vorzulegen. Bewerberinnen und Bewerber müssen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und bereit sein, im Sinne des Grundgesetzes für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einzutreten.

Die Mindestgröße ist bei 1,55 Metern festgeschrieben; allerdings können abhängig vom Einsatzbereich zusätzliche körperliche Voraussetzungen verlangt werden. Für alle Bewerberinnen und Bewerber ist ein umfangreicher Eignungstest der Bundeswehr verpflichtend. Dieser setzt sich aus einem schriftlichen sowie einen mündlichen Prüfungsteil, dem Computertest, einem Sporttest und der medizinischen Untersuchung zusammen.

Altersgrenze Wiedereinsteller

Startest du nicht zum ersten Mal bei der Bundeswehr durch, sondern möchtest als Wiedereinsteller zurückkehren, muss keine besondere Vorgabe für die Altersgrenze oder ein Höchstalter beachtet werden. Stattdessen ist es so, dass du auch mit 40 Jahren zur Bundeswehr kommen kannst. Ob alles funktioniert, ist dann allerdings auch davon abhängig, ob derzeit Bedarf besteht und wie deine Qualifikationen aussehen. Wichtig zu beachten ist, dass die Bewerbungen von Bewerbern über 40 Jahre an das Bundesministerium der Verteidigung weitergereicht werden, welches dann über eine mögliche Einstellung entscheidet.

Bundeswehr Ausbildung: Möglichkeiten

Wenn du eine Bundeswehr Ausbildung in Erwägung ziehst, kannst du dich bei deiner regionalen Beratungsstelle ausführlich und persönlich beraten lassen. In den Karriereberatungszentren wirst du jedoch nicht ausschließlich über die Möglichkeiten bei der Bundeswehr informiert, die sich aus deinen Fähigkeiten und Wünschen ergeben. Du bekommst auch Unterstützung bei deiner Bewerbung. Und noch ein Tipp: Bewirb dich möglichst früh, da die begehrtesten Berufe auch am schnellsten vergeben sind.

Bundeswehr Ausbildung: Hauptschulabschluss

Bereits der Hauptschulabschluss ermöglicht dir viele interessante Ausbildungsmöglichkeiten bei der Bundeswehr. Du hast die Wahl zwischen technischen und handwerklichen Ausbildungsberufen, kannst dich aber auch für eine Ausbildung im militärischen, medizinischen oder chemischen Bereich entscheiden. Zudem gibt es für interessierte Frauen und Männer die Möglichkeit, die Bundeswehr über den freiwilligen Wehrdienst (FWD) näher kennenzulernen. Der FWD kann von 7 bis 23 Monaten absolviert werden und beiderseitig nach sechs Monaten Probezeit gekündigt werden. Wer den freiwilligen Wehrdienst leisten möchte, muss mindestens 17 Jahre alt sein und die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben sowie im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft sein.

Mannschaftslaufbahn

Wer in der niedrigsten Dienstgradgruppe der Bundeswehr startet, schlägt die Laufbahn der Mannschaften ein. Hierfür sind Bewerberinnen und Bewerber mit und ohne berufliche Qualifikation berechtigt. Als Rekrut/-in der Mannschaftslaufbahn beginnst du mit dem Dienstgrad Schütze (Heer: abhängig von der Truppengattung; Luftwaffe: Flieger; Marine: Matrose). Im weiteren Verlauf kannst du zum Gefreiten, Ober-, Haupt-, Stabs- und Oberstabsgefreiten aufsteigen. Die beiden letztgenannten Dienstgrade können jedoch nur von Soldaten auf Zeit (SAZ) bekleidet werden.

Die Mannschaftslaufbahn ist als „Beruf auf Zeit“ zu verstehen. Für mindestens zwei Jahre können Soldatinnen und Soldaten auf Zeit vielfältige Erfahrungen sammeln und Qualifikationen erreichen. Sie werden in zivilen Berufen wie beispielsweise als Stabsdienstsoldat/-in oder Mechaniker/-in zum Einsatz kommen.

Zugangsqualifikationen

  • Staatsangehörigkeit: Deutsche oder Deutscher im Sinne Art. 116 des Grundgesetzes
  • Mindestalter: 17 Jahre (mit Einverständnis der Sorgeberechtigten)
  • Schul-/Berufsausbildung: Hauptschule abgeschlossen oder mindestens Vollzeitschulpflicht erfüllt
  • Grundsätzlich gilt für die Laufbahn der Mannschaften ein Verpflichtungszeitraum von mindestens 2 Jahren

Unteroffizierslaufbahn

Die Laufbahn der Unteroffiziere ist bei der Bundeswehr in zwei Dienstgradgruppen gegliedert: Unteroffiziere mit Portepee (Rangabzeichen als Kordel) und ohne. Unteroffiziere ohne Rangabzeichen können als Unteroffizier (Maat) noch zum Stabsunteroffizier (Obermaat) aufsteigen. Die Aufstiegsmöglichkeiten der Unteroffiziere mit Portepee sind hingegen vielfältiger. Sie beginnen als Feldwebel oder Bootsleute (Marine) und können im Laufe ihrer Karriere noch Ober-, Haupt-, Stabs- und Oberstabsfeldwebel bzw. -bootsmann (bei der Marine) werden.

Wer also die Laufbahn „Unteroffiziere des allgemeinen Fachdienstes“ (offizielle Bezeichnung) einschlagen wird, darf sich auf eine gute Ausbildung zur Spezialistin / zum Spezialisten des Fachdienstes freuen. Wenn du dein bereits erworbenes Fachwissen bei der Bundeswehr einbringen und vertiefen möchtest, ist die Unteroffizierslaufbahn eine gute Entscheidung. Die Einsatzbereiche der Fachunteroffiziere sind vielfältig. Sie kommen meist im Truppen- oder im Fachdienst (Bereich Technik) des Heeres, der Marine oder Luftwaffe, der Streitkräftebasis oder dem Sanitätsdienst zum Einsatz.

Zugangsqualifikationen

    • Staatsangehörigkeit: Deutsche oder Deutscher im Sinne Art. 116 des Grundgesetzes
    • Mindestalter: 17 (mit Einverständnis der Sorgeberechtigten)
    • Schul-/Berufsausbildung: mindestens Hauptschule abgeschlossen
    • Grundsätzlich gilt für die Laufbahn der Unteroffiziere des allgemeinen Fachdienstes ein Verpflichtungszeitraum von 3 bis 12 Jahren. Zusätzlich ermöglicht ein verwertbarer Berufsabschluss die Einstellung mit höherem Dienstgrad mit kürzeren Verpflichtungszeiträumen.

Bundeswehr Ausbildung: Realschulabschluss

Wenn du dich für eine der zahlreichen Ausbildungsberufe eines Feldwebel interessierst, benötigst du einen Realschulabschluss. Dann hast du die Wahl, dich unter anderem im Bereich Artillerie, elektronischer Kampfführung, Fallschirmjäger, Fluggerätemechaniker, Medienproduktion, Militärmusikdienst oder Truppenfernmeldetechnik ausbilden zu lassen. Nachstehende Einsatzbereiche sind mit einem Realschulabschluss ebenfalls möglich:

  • Bootsmann​
  • Fachkrankenpfleger /-schwester​
  • Fachunteroffizier/-in des Sanitätsdienstes​
  • elektronische und fernmeldetechnische Aufklärung (mittlerer Dienst)​
  • Kampfschwimmer/-in ​
  • Medizintechniker/-in​

Die Einsatzgebiete sind vielfältig, sodass die Talente vieler Auszubildenden gefördert werden können.

Feldwebellaufbahn

Die Dienstgradgruppe der Unteroffiziere mit Portepee schlägt bei der Bundeswehr die Feldwebellaufbahn ein. In der Rangordnung steigen die Dienstgrade vom Feldwebel zum Ober-, Haupt-, Stabs- und Oberstabsfeldwebel auf und sind denen der Bootsleute bei der Marine gleichgestellt. Feldwebel werden bei der Bundeswehr in der Streitkräftebasis, im Sanitätsdienst, beim Heer sowie bei Luftwaffe und Marine eingesetzt und sind in den Bereichen des Fach- und Truppendienstes tätig.

In erster Linie sind Feldwebel Vorgesetzte im militärischen Bereich. Sie haben die Aufgabe, das ihnen unterstellte Personal auszubilden und zu führen. Um als Feldwebel zur militärischen Führungskraft aufsteigen zu können, bedarf es eines besonderen Talentes und zudem einer hohen sowie fachliche Expertise. Feldwebel müssen in der Lage sein, Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehört vor allem auch, richtige Entscheidungen schnell und sicher treffen zu können. Wenn du die Feldwebellaufbahn einschlägst, erwarten dich vielseitige und spannende Aufgaben, beispielsweise das Bedienen von Waffensystemen auf Schiffen oder Einsätze als Fallschirmspringer.

Zugangsqualifikationen

  • Staatsangehörigkeit: Deutsche oder Deutscher im Sinne Art. 116 des Grundgesetzes
  • Mindestalter: 17 Jahre (mit Einverständnis der Sorgeberechtigten)
  • Schul-/Berufsausbildung: Mittlere Reife (Mit verwertbarer, anerkannter Berufsausbildung besteht die Möglichkeit zur Einstellung mit höherem Dienstgrad.)

Laufbahn Feldwebel allgemeiner Fachdienst

  • Grundsätzlich gilt für die Laufbahn eines Feldwebel im Fachdienst ein Verpflichtungszeitraum von 8 bis 15 Jahren. Zusätzlich ermöglicht ein förderlicher Berufsabschluss die Einstellung mit höherem Dienstgrad und kürzeren Verpflichtungszeiträumen.

Laufbahn Feldwebel im Truppendienst

  • Grundsätzlich gilt für die Laufbahn eines Feldwebel im Truppendienst ein Verpflichtungszeitraum von 12 Jahren.

Bundeswehr Ausbildung: Abitur und Fachhochschulreife

Abiturienten und Abiturientinnen haben bei der Bundeswehr in puncto Ausbildung und Studium, die vielfältigsten Möglichkeiten. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass sie die geforderten gesundheitlichen und körperlichen Anforderungen erfüllen und die „Allgemeine Hochschulreife“ oder das Fachabitur als Schulabschluss nachweisen können. Das sind die wichtigsten Türöffner, um als Führungskraft in der Offizierslaufbahn Fuß zu fassen. Alle Offiziere (m/w) schließen im Laufe ihrer Ausbildung beim Militär ein Studium ab. Die verfügbaren, praxisnah ausgelegten Studienfächer richten sich immer nach dem aktuellen internen Bedarf der Bundeswehr. Die Anzahl der Studiengänge ist groß und bietet die Wahl zwischen technischen (z. B. Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik), sozial- und geisteswissenschaftlichen (z. B. Psychologie, Geschichte, Soziologie) und medizinischen Fächern.

Die Offiziersausbildung startet mit einer dreimonatigen militärischen Grundausbildung. Danach beginnt das Studium, auf das sich die Studenten aufgrund finanzieller und materieller Absicherung durch die Bundeswehr voll und ganz konzentrieren können. Mit den umfassenden Studiengängen der Bundeswehr und den erworbenen, äußerst komplexen Erfahrungen haben Offiziere (m/w) nach Beendigung der Ausbildung auch in der Wirtschaft sehr gute Karrierechance, weil sie durch ihre Ausbildung perfekt auf Führungs- und Management-Positionen vorbereitet werden.

Offizierslaufbahn

Aus den Laufbahnen der Offiziere gehen später Führungskräfte der Bundeswehr hervor, und zwar in vier Dienstgruppen: Leutnante, Hauptleute, Stabsoffiziere und Generäle. Wer in die Offizierslaufbahn eintritt, muss sich für mindestens 13 Jahre als Zeitsoldat/-in verpflichten. Je nach Befähigung haben die Zeitsoldaten/-innen die Chance, in den Grad der Stabsoffiziere und anschließend – in Ausnahmefällen – in den der Generäle aufzusteigen.

Nach der umfangreichen Ausbildung sind Offiziere (m/w) in den unterschiedlichen Aufgabenbereichen der militärischen Streitkräfte meist für die Ausbildung, Erziehung und Führung ihnen unterstellter Soldaten und Soldatinnen zuständig. Um diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen, sind ein hohes Maß an Menschenkenntnis, fachlicher Kompetenz, erzieherischem Talent und Durchsetzungsvermögen unabdingbar. Außerdem übernehmen Offiziere (m/w) die hohe Verantwortung der Fürsorge gegenüber ihrem Personal und allen Materialien. Interkulturelle Kompetenz und hervorragende Fremdsprachenkenntnisse sind daher unverzichtbar, um mit verbündeten Streitkräften optimal zusammenarbeiten zu können.

Zugangsqualifikationen

  • Staatsangehörigkeit: Deutsche oder Deutscher im Sinne Art. 116 des Grundgesetzes
  • Mindestalter: 17 Jahre (mit Einverständnis der Sorgeberechtigten)
  • Schul-/Berufsausbildung: 
    1. Allgemeine Hochschulreife oder
    2. fachgebundene Hochschulreife oder
    3. Fachhochschulreife oder
    4. Mittlere Reife und eine anerkannte Berufsausbildung (für den Ausbildungsgang mit integriertem Studium zzgl. Nachweis über die nicht-schulisch erworbene Hochschul-/Fachhochschul-Zugangsberechtigung);
  • Mindestverpflichtungsdauer: 13 Jahre, 16 Jahre im fliegerischen Dienst, 17 Jahre im Sanitätsdienst

Zivile Bundeswehr Ausbildung

In der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik Deutschlands nimmt die Bundeswehr eine zentrale Funktion ein. Unterstützung finden die Soldatinnen und Soldaten durch die zivilen Mitarbeiter/-innen der Bundeswehrverwaltung. Dort sind Beamtinnen und Beamte wie auch nach Tarif bezahlte Angestellte in technischen und nicht-technischen Berufen beschäftigt. In der Verwaltung der Bundeswehr wird insgesamt in drei Laufbahngruppen unterschieden: mittlerer, gehobener und höherer Dienst.

Etwa 81.000 Frauen und Männer arbeiten in einer zivilen Laufbahn bei der Bundeswehr in zahlreichen Berufen und haben wichtige Aufgaben übernommen, damit es den Soldatinnen und Soldaten an nichts fehlt. Im zivilen Dienst der Bundeswehr arbeiten unter anderem Baustoffprüfer, Elektroniker, Feuerwehrleute, Ingenieure, Karriereberater, Köche, Lageristen sowie Maler und Lackierer (m/w).

Mehr zu der zivilen Berufsausbildung bei der Bundeswehr: https://www.bundeswehrentdecken.de/perspektiven/azubi

Berufe in der Bundeswehrverwaltung: https://www.bundeswehrkarriere.de/ihre-berufung/suche#auswahl=Suche:Verwaltung

Arbeitgeber Bundeswehr

„Aktiv. Attraktiv. Anders“ ist das Motto der Bundeswehr, um den Soldatinnen und Soldaten wie auch den zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestmögliche Arbeitsbedingungen zu bieten und diese kontinuierlich zu optimieren.

Arbeitszeiten

  • Für zivile und militärische Mitarbeiter/-innen gilt die geregelte 41-Stunden-Woche, für nach Tarif beschäftigte Mitarbeiter/-innen die 39-Stunden-Woche.
  • Heimarbeit, Teilzeit und Jobsharing sind möglich.
  • Überstunden werden als Zeitguthaben auf Langzeitkonten gebucht.

Beruf und Familie

  • Elternzeit, Kinder- und Elterngeld sind auch für Soldatinnen und Soldaten zu beziehen.
  • Versetzungen von Soldatinnen und Soldaten sind reduziert.
  • Eine Ausbildung ist auch in Teilzeit möglich.
  • Es gibt Kitas und Kindergartenplätze, Eltern-Kind-Zimmer, Tagespflege, Sonderurlaube.
  • Bei familiären Krankheitsfällen gibt es Pflegekraft-Zuschüsse während Auslandseinsätzen.

Sonderzahlungen

  • Für die Verpflichtung als Soldat/-in auf Zeit sind Prämien möglich.
  • Für verantwortungs-/anspruchsvolle Aufgaben kann es Zulagen geben.
  • Für Fachkräfte sind Personalgewinnungszuschläge möglich.

Behinderungen sind kein Hindernis

Bei der Bundeswehr sind viele Menschen mit Behinderungen tätig, die sowohl in militärisch wie auch zivil geprägten Bereichen unverzichtbare und wertvolle Arbeit leisten. Solltest du eine Behinderung haben, bewirb dich trotz dieser Einschränkung bei der Bundeswehr!

Krisen- und Trauerbewältigung

Soldatinnen und Soldaten sind im Einsatz dem erhöhten Risiko ausgesetzt, von Tod und Verwundung getroffen zu werden. Insbesondere ein Verlust bei Familienmitgliedern und Freunden schlägt tiefe Wunden. Bei der Bundeswehr wird niemand, vor allem aber auch die Angehörigen, in solch einer Situation alleine gelassen und mit vielfältigen Leistungen und Hilfsangeboten bei der Trauerbewältigung unterstütz.

Diversität und Inklusion

Diversität und die Vielfalt der Menschen wird bei der Bundeswehr großgeschrieben und ist seit jeher im Soldatengesetz verwurzelt. Alle Soldatinnen und Soldaten sind daher nach Eignung, Befähigung und Leistung ohne Nachsicht auf Geschlecht, Abstammung, Volkszugehörigkeit, Glauben, religiöser oder politischer Haltung, Heimat oder Herkunft zu ernennen und zu verwenden. 

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